Deutschland Cup 2013

Auch dieses Jahr konnten wir uns wieder erfolgreich auf dem Internationalen Deutschland Cup behaupten. Trotzdem die erhofften großen Platzierungen ausblieben, gibt es von Erfolge zu berichten:

Schüler

Die 5 verbliebenen Schüler spielten eine ordentliche, den Erwartungen entsprechende Vorrunde und zogen als Gruppenerste in das Halbfinale ein. Dort wartete als Gegner der KC-Nord-West, der als „Schlagbar“ bewertet wurde. Leider ging das Spiel mit 3:4 unglücklich verloren.

Gut eine Stunde später ging es dann im Spiel um Platz 3 gegen die Polen, die in der Vorrunde bereits besiegt wurden.

Dort reichte die Motivation und die Kräfte wohl nicht mehr aus und es wurde mit einem 4:6 der 4. Platz erreicht.

Fazit: Kopf Hoch – ihr habt zu fünft eine ordentliches Turnier gespielt und werdet bestimmt das nächste mal wieder auf der glücklicheren Seite sein.

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Junioren / U21

Bei den 10 U21 Spielern war es für mich vorweg sehr schwer einzuschätzen wo eigentliches das Ziel zu setzen war. Die „Jungs“ waren aber von Anfang an sehr zuversichtlich und wollten in jedem Fall „oben“ mitspielen.

In der Vorrunde gab es einen unglücklichen „Ausrutscher“ gegen Coburg, wo 3:3 gespielt wurde. Um mindestens Gruppenzweiter zu werden mussten nun am Sonntag die starken „Belgier“ und „Italiener“ geschlagen werden. Gegen Belgien wurde Sonntag um 7:45 Uhr ein supertolles und vielleicht das überhaupt bisher Beste Spiel der „Jungs“ gespielt. Etwas unglücklich ging es 3:3 unentschieden aus. Am Abend wurden die Italiener in einem ebenso umwerfenden Spiel 4:3 geschlagen! Damit war der Einzug in das Halbfinale und somit mein heimliches Ziel erreicht.

Das Halbfanale gegen den Gruppenersten der anderen Gruppe – Hannover versprach ein echter „Kracher“ zu werden. Unterstütz von jungen Herren-Bundesligaspielern (bis 21 Jahre) und allen guten „Jungstern“, die List, Limmer & Callenberg hervorbringen wurde gegen eine sehr Starke Hannover Auswahl gespielt.

Meine Jungs waren höchst motiviert und bestimmten Anfangs in beeindruckender Weise das Spiel und gingen 3:1 in Führung. Wie erwartet und befürchtet stellte Hannover dann auf „Manndeckung“ um. Bei uns schwindeten dann leider etwas die Kräfte und damit die Konzentration. Wohl auch wegen etwas mehr „Abgebrühtheit“ (einige versteckten Fouls) und dem „Quäntchen-Glück“ ging das Spiel in der letzten Minute mit 3:4 verloren.

Auch hier sollte nun eine Stunde später wenigsten der dritte Platz gegen Nord-West Berlin erreicht werden. Aber auch dies versprach nicht einfach zu werden. Sie hatten immerhin in der Vorrunde die starken Schweizer geschlagen.

Die „Jungs“ konnten sich etwas besser als die Schüler motivieren und bestimmten wieder von Anfang an das Spiel und führten immer wieder mit einem Tor.

Und was für Tore: Sören von eigentlich unterwasser – Lennart oder „Borki“ mit Würfen wo der gegnerische Torwart Angst um sein Paddel haben muss.

Leider schwindeten in der 2. Halbzeit die Kräfte und das Glück. Wieder kurz vor Schluss kassierten wir das 3:4.

Fazit: Die Jungs haben spielerisch ihr bisher Bestes Turnier gezeigt. Sie haben als im Durchschnitt 17-jährige in der U21-Klasse gezeigt wo die Reise hin geht. Ihr habt noch 4-mal die Möglichkeit den „Pott“ zu holen! Euer gezeigter Einsatz war umwerfend und mindestens 4 Spiele sehr hochwertig und spannend.

Der erreichte 4. Platz von 14 Auswahlmannschaften in der U21-Klasse ist toll und gegen den letztlich Ersten, die Belgier, wurde unentschieden gespielt!

Herren

Nun noch zu den Herren: Sie schaften das „unmögliche“ und zogen ohne einen wirklichen Sieg in die Endrunde ein. Dies dank einer 0:2 Tore Strafe gegen einen der Gegner. Aber auch bei den Herren machte es Spaß zuzusehen und mitzubekommen, dass Strukturen in der Mannschaft erkennbar werden und damit auch sich auch die Stimmung verbessert. In der Endrunde erreichten sie den 8. Platz von 19 Mannschaften.

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Allgemeines und Sonstiges:

Vielen Dank an alle Helfer. Mal abgesehen vom Wetter konnten wir den Spielern sehr gute Randbedingungen bieten. Das „Catering“ befriedigte auch die „Buffetfräse- Borki“. Für mich selbst konnte ich feststellen, dass es eines der „stressfreiesten“ Turniere war. Ich hatte sogar Zeit mit Christine und Sonja um den See zu laufen.

Fazit: Woran hat es gelegen, dass der allerhöchste Erfolg nicht erreicht werden konnte. Dies ist kaum festzustellen. Wir hatten sehr gute „Rahmenbedingungen“ und eine super Stimmung in den Teams.

Das Wetter war für alle gleich und war vielleicht für die Begleiter und Helfer am „nervigsten“.

Das Samstag und Sonntag das Erste Spiel (7:30 Uhr & 7:45 Uhr) gespielt werden musste und bei den Halbfinalen und den Spielen um Platz 3 alle gleichzeitig spielen mussten war schade, aber wohl nicht ausschlaggebend.

Es war ein tolles Turnier und das nächste mal ist das „Glück“ wieder auf unserer Seite!